Gewichtheber- und Kraftsportverband Mecklenburg - Vorpommern e.V.
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Was ist Gewichtheben?

Zu Beginn der ersten Gewichtheberwettkämpfe gab es eine große Anzahl von speziellen Wettkampfübungen. Die unterschiedlichsten Kraftakte, wobei auch einarmige Bewegungsabläufe eingebunden waren, kennzeichneten die Wettkämpfe der Gründerjahre. Im Laufe der Weiterentwicklung kristallisierten sich dann aber letztendlich zwei Hauptübungen mit der Langhantel heraus, welche nur noch beidarmig ausgeführt wurden bzw. noch werden.

Der Olympische Zweikampf

Wettkämpfe im olympischen Gewichtheben umfassen zwei Disziplinen: das Reißen und das Umsetzen und Stoßen. Beim Reißen nimmt der Gewichtheber die Langhantelstange mit einem weiten Griff und bewegt diese mit einer Bewegung vom Boden in die Position über Kopf. Beim Umsetzen und Stoßen wird die Langhantel zuerst vom Boden bis zu den Schultern angehoben (Umsetzen) und dann von dieser Position aus über den Kopf nach oben gedrückt (Ausstoßen). Dabei zählen sowohl die Einzeldisziplinen als auch der Zweikampf, für den die beiden Einzelergebnisse addiert werden. Der Zweikampf gilt als sportlich wertvoller als die Einzeldisziplinen. Die Olympischen Spiele bilden eine Ausnahme, hier zählt nur der Zweikampf und die Einzeldisziplinen werden nicht bewertet. Beim olympischen Gewichtheben treten sowohl Männer als auch Frauen an. Die olympischen Spiele im Jahr 2000 waren die ersten olympischen Spiele, bei denen Frauen am olympischen Gewichtheben teilnehmen durften. Die Gewichtsklassen beim olympischen Gewichtheben sind die folgenden:

Männer bis 56 kg 62 kg 69 kg 77 kg 85 kg 94 kg 105 kg +105 kg
Frauen bis 48 kg 53 kg 58 kg 63 kg 69 kg 75 kg +75 kg  
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