Gewichtheber- und Kraftsportverband Mecklenburg - Vorpommern e.V.
Gewichtheber- und Kraftsportverband Mecklenburg - Vorpommern e.V.

Geschichte des Kraftsports

Anfang der 60er Jahre gab es in der Bundesrepublik und in der DDR unabhängig voneinander die ersten Kraftsportwettkämpfe.

Kraftsport in der BRD

Seit 1962 gibt es in der Bundesrepublik Deutsche Meisterschaften im Kraftsport. Die Disziplinen wechselten zwischen einem Zwei- und Dreikampf. Der Zweikampf bestand aus Kniebeugen und Bankdrücken. Im Dreikampf kam das Kreuzheben dazu. 1971 wurde in den USA der Weltverband IPF (International Powerlifting Federation) gegründet. 1978 folgte in Europa die Gründung der EPF (European Powerlifting Federation). Der Bayrische Gewichtheberverband trat 1976 der IPF bei. Die stellvertretende Mitgliedschaft Bayerns dauerte 6 Jahre. So musste, wer in der Bundesrepublik Deutscher Meister im Kraftdreikampf werden wollte, nach Bayern fahren. Die erste internationale Medaille gewann Günther Icks aus Neumarkt bei der EM in Zürich. Seit den 80er Jahren gab es auch Deutsche Mannschaftsmeisterschaften im Kraftdreikampf. Sehr erfolgreiche Mannschaften waren z.B. der AC Soest und der STC Bavaria Landshut.

Kraftsport in der DDR

Fast parallel zur Bundesrepublik wurden auch in der ehemaligen DDR seit Anfang der 60er Jahre, die ersten Wettkämpfe im Kraftsport ausgetragen. Im Norden gab es z.B. Wettkämpfe in Saßnitz und Barth. In Barth wurde 1965 beim SV Motor Barth die Sektion Gewichtheben/Kraftsport gegründet. 1967 gab es in der "Barther Burg" den ersten Mannschaftswettkampf gegen die Athleten der DHfK Leipzig.

In der ehemaligen DDR, gehörte das "Kreuzheben" nicht zu den Wettkampfdisziplinen. Die Disziplinen, sowohl in den Einzel- als auch in den Mannschaftswettkämpfen wechselten bis 1989 mehrmals.

Es gab folgende Kombinationen:

  • Kniebeugen und Bankdrücken
  • Kniebeugen, Bankdrücken und Körperbewertung
  • Schlussweitsprung, Klimmziehen, Kniebeugen, Bankdrücken und Körperbewertung

Die erfolgreichsten Vereine in der ehemaligen DDR kamen z.B. aus Berlin, Leipzig, Magdeburg, Erfurt, Dresden, Potsdam, Neubrandenburg und Barth.

Bei den Athleten ragten z.B. Manfred Machus, Burkhard Steffen, Ullrich Rambow aus Magdeburg, Dag Schmidt aus Greifswald, Wolfhard Fähling aus Barth und Michael Pehle aus Neubrandenburg heraus. Auch Frauen wagten sich in die Männerdomäne. So gab es damals den "Sonneberger Puppenpokal".

 1 | 2  weiter
 
 
© Gewichtheber- und Kraftsportverband Mecklenburg - Vorpommern e.V. und i.based: medien!
Startseite | Kontakt | Impressum